Drei Containerbrände in einer Nacht

In der Nacht zu Sonnabend brannten in der Norder Innenstadt gleich drei Müllcontainer. Die Brandorte lagen nur wenige Meter voneinander entfernt, auch der zeitliche Abstand war äußerst gering. Gegen 1.30 Uhr erfolgte die erste Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr Norden in dieser Nacht. In der Sielstraße wurde ein brennender Müllcontainer gemeldet. Noch bevor die Feuerwehr ausrückte, bildeten Anwohner gemeinsam mit Polizisten eine Eimerkette und löschten das Feuer. Rund eineinhalb Stunden später stand wieder ein Container für Papierabfälle in der Straße Steenbalgen in Flammen. Dieser musste durch die erneut alarmierte Wehr gelöscht werden. Kaum war das dorthin ausgerückte Löschfahrzeug wieder am Hilfeleistungszentrum angekommen, schickte die Rettungsleitstelle die achtköpfige Besatzung in die Große Lohne. Auch dort brannte ein großer blauer Abfallbehälter, den die Einsatzkräfte ablöschten. Erst vor rund zwei Wochen hatte ein Brandstifter an derselben Stelle einen Müllcontainer in Brand gesetzt. Der Täter wurde damals unmittelbar nach der Tat von der Polizei gefasst.

All diese Brände bergen, obwohl sie im Freien geschehen, ein nicht abschätzbares Risiko. Denn meist stehen die Müllbehälter nahe an Gebäuden, so dass eine rasche Brandausbreitung möglich wäre. Weiterhin sind wegen der sommerlichen Temperaturen in den Nachtstunden etliche Fenster der Mehrparteienhäuser geöffnet. So kann giftiger Brandrauch in die Wohn- und Schlafräume eindringen und die Bewohner in Gefahr bringen.

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