Hund jagt Enten und verschwindet im nebeligen Watt

Ein Ausflug mit dem Hund an den Norddeicher Hundestrand sollte am Sonnabend für eine Hundebesitzerin und ihrem Sohn ein spaßiges Vergnügen werden. Der Spaß fiel jedoch sehr einseitig zu Gunsten des Vierbeiners aus. Nachdem er am Strand mit Artgenossen tobte, entdecke er ein paar Möwen und Enten auf dem auflaufenden Wasser. Der Rüde folgte seinem Jagdinstinkt und rannte ins Watt. Die lauten Rufe seiner Besitzerin ließen ihn unberührt und der Mischling schwamm inzwischen in Richtung offenes Meer. Als der Hund dann fast im Nebel verschwand, bekam die Hundebesitzerin es mit der Angst zu tun und rief die Feuerwehr zu Hilfe. Ein junger Mann bemerkte die Aufregung und überlegte nicht lange. Er zog seine Schuhe sowie Socken aus und krempelte seine Jeans hoch. Dann folgte er dem Hund und stand dabei bis zu den Knien im kalten Schlamm und Wasser. Die mutige Aktion war letztlich von Erfolg gekrönt. Er bekam den Hund zu fassen und führte ihn in Richtung Strand zurück. Nordens 2. stellvertretender Stadtbrandmeister kam dem Helfer auf einer Buhne entgegen und leinte den Ausreißer an. Mutter und Kind waren heilfroh ihren Hund wohlbehalten übergeben zubekommen. Die Frau konnte ihre Tränen nicht mehr zurückhalten und dankte dem jungen Mann für seine spontane Hilfe. Die ausgerückten Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Norden konnten die Einsatzfahrt abbrechen.



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