Viele Einsätze nach Sturmtief

Sturmtief "Christian" hat ab den Mittagsstunden der Freiwilligen Feuerwehr Norden sowie dem Technischen Hilfswerk (THW) viele Einsätze beschert. Bis in die Nacht wurden über 80 gezählt. Da der Einsatzleitwagen 2 des Landkreises Aurich die Feuerwehren in der Gemeinde Krummhörn unterstützte, wurde im Hilfeleistungszentrum (HLZ) eine Einsatzleitung gebildet um die Einsätze in Norden zu koordinieren. Die Leitstelle Aurich schickte hierzu die im Norder Gebiet anfallenden Einsatzaufträge per Fax rüber. In der Hochphase wurden einige Notrufe von der Leitstelle abgefragt und der Anrufer hiernach direkt an das HLZ weitergeleitet, wo dann der Einsatz detailliert angenommen wurde. Die Norder Wehr konnte die technischen Möglichkeiten ihrer Funk- und Stabsräume dort voll ausnutzen und somit die Auricher Leitstelle deutlich entlasten. So konnte eine optimale Koordination der Einsätze und den Einsatzmitteln von Feuerwehr und THW erfolgen. Auf dem großen Saal im HLZ wurden die über 100 Einsatzkräfte mit Getränken und Essen versorgt. Ein SB-Warenhaus und eine örtliche Fleischerei stellten hierfür kostenlos Verpflegung zur Verfügung.

 

Der Schwerpunkt der Einsätze lag auf der Beseitigung umgestürzter Bäume. Im Ortsteil Leybuchtpolder wurde durch einen Baum ein Buswartehäuschen samt Beleuchtung zerstört. Dort setzte die Feuerwehr zur schnelleren Räumung der Straßen auch private Schlepper ein, insgesamt wurden in dem Ortsteil 22 Bäume beseitigt. Im Stadtgebiet mussten teilweise einzelne Straßenzüge gesperrt werden da sie durch umgestürzte Bäume blockiert waren. Weiterhin mussten Gehwegflächen abgesperrt werden da Personen durch herabfallende Gegenstände, insbesondere Dachziegel und Fassadenteile gefährdet waren. In der Innenstadt mussten deswegen auch Geschäfte geschlossen und Passanten nach Hause geschickt werden. Durch herabfallende Teile und Bäume wurden zahlreiche Pkw stark beschädigt. Auch die nach Norddeich führende Bahnlinie wurde wegen umgestürzter Bäume gesperrt.

Bei dieser Großschadenslage wurden im Bereich der Stadt Norden binnen zwölf Stunden insgesamt mehr als unwetterbedingte 80 Einsätze abgearbeitet. Die mit den Jahren stetig verbesserte Zusammenarbeit zwischen der Feuerwehr Norden, den benachbarten Ortsfeuerwehren Hage und Lütetsburg sowie dem THW Norden bewährte sich bei diesem extremen Unwetterereignis erneut.

Bilder: E.Taddigs/M.Rieken/T.Weege

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