Dachstuhlbrand mit Menschenleben in Gefahr

Nur knapp ist am Sonnabendnachmittag ein kleiner Junge dem Tod bei einem Feuer entkommen. Während der Zweijährige seinen Mittagsschlaf im Dachgeschoss des Hauses seiner Großeltern im Ekler Weg hielt, brach unter dem Dach ein Brand aus.

Passanten auf der Straße hatten das Feuer gegen 15.10 Uhr entdeckt und an der Haustür Alarm geschlagen sowie den Notruf abgesetzt. Seine Oma und sein Vater stürmten sofort die Treppe hoch, um den Kleinen zu retten. Dieser war inzwischen aufgewacht und stand im bereits völlig verrauchten Flur. Der Junge konnte so dann gerade noch rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. Die Flammen breiteten sich mit hoher Geschwindigkeit aus und schlugen wenig später als die Freiwillige Feuerwehr Norden eintraf bereits aus mehreren Dachfenstern.

Anfangs war die Lage schwer zu überblicken. Polizisten brachten mit Anwohnern zwei pflegebedürftige Männer in Sicherheit. Eine Bewohnerin rannte nochmal in das brennende Haus zurück, aber auch sie wurde von Polizei und Feuerwehr in Sicherheit gebracht. Ein kleiner Hund rannte selbstständig ins Freie. Nachdem fest stand, dass sich niemand mehr in dem Einfamilienhaus befindet, konnten sich die über 60 Feuerwehrleute auf die Brandbekämpfung konzentrieren. Atemschutzgeräteträger gingen dazu durch das Treppenhaus vor. Sie mussten den Innenangriff jedoch abbrechen, da ihnen regelrechte Flammenwalzen entgegenschlugen und die Hitze unerträglich wurde. Weiterhin begann das Dach einzustürzen.
So blieb den Feuerwehrleuten nur den in Vollbrand stehenden Dachstuhl von außen zu löschen.

Zu diesem Großbrand wurde die gesamte Norder Feuerwehr alarmiert. Ebenso ein Großaufgebot von Deutschen Roten Kreuz (DRK) und Rettungsdienst. Letztere übernahmen die Versorgung und Betreuung der bei Brandausbruch im Haus Anwesenden. Die Großmutter und das Kleinkind kamen mit Verdacht auf Rauchvergiftung in die Krankenhäuser nach Norden und Aurich. An diesem Nachmittag kamen über 100 Rettungskräfte zum Einsatz.

Die Polizei sperrte den Ekler Weg im Bereich der Einsatzstelle für die Dauer der Löscharbeiten und hielt zahlreiche durch die große Rauchwolke angelockte Schaulustige fern.

Das gesamte Dachgeschoss wurde durch das Feuer zerstört. Das Haus ist nicht mehr bewohnbar. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Dachstuhlbrand, 03.05.2014

Dachstuhlbrand, 03.05.2014

Dachstuhlbrand, 03.05.2014

Dachstuhlbrand, 03.05.2014

Dachstuhlbrand, 03.05.2014

Dachstuhlbrand, 03.05.2014

Dachstuhlbrand, 03.05.2014

Dachstuhlbrand, 03.05.2014

Dachstuhlbrand, 03.05.2014

Dachstuhlbrand, 03.05.2014

Dachstuhlbrand, 03.05.2014

Dachstuhlbrand, 03.05.2014

Dachstuhlbrand, 03.05.2014

Dachstuhlbrand, 03.05.2014

Dachstuhlbrand, 03.05.2014

Dachstuhlbrand, 03.05.2014

Dachstuhlbrand, 03.05.2014

Dachstuhlbrand, 03.05.2014

Dachstuhlbrand, 03.05.2014

Dachstuhlbrand, 03.05.2014

Dachstuhlbrand, 03.05.2014

Dachstuhlbrand, 03.05.2014

Dachstuhlbrand, 03.05.2014

Dachstuhlbrand, 03.05.2014

Free Joomla! template by L.THEME

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen