Von Zug erfasste Frau gerettet

Ein nach Norddeich Mole fahrender Regional-Express hat am Montagvormittag in Norden eine Frau auf den Gleisen erfasst und mitgeschliffen. Der Vorfall ereignete sich gegen 9.10 Uhr zwischen den Bahnübergängen Heerstraße und Osterstraße. Die Frau blieb schwer verletzt unter dem vordersten Triebwagen liegen.

Als wenig später die Freiwillige Feuerwehr Norden mit vier Fahrzeugen und rund 25 Einsatzkräften eintraf, war die Dame noch bei Bewusstsein und ansprechbar. Ersthelfer und Zugpersonal leisteten ihr Erste-Hilfe. Da zwischen Schienen und Triebwagen nur wenig Platz war, konnten die Einsatzkräfte sie dort nicht unter dem Zug hervorziehen. Den Feuerwehrleuten gelang es aber, die Patientin in eine spezielle Schleifkorbtrage zu legen und sie darin mit Leinen rund 20 Meter bis an den Zuganfang zu ziehen. Dort konnte der Rettungsdienst samt Notarzt sie dann übernehmen und mit einem Rettungswagen ins Norder Krankenhaus transportieren.

Für die Betreuung des geschockten Lokführers kam ein Notfallseelsorger an die Einsatzstelle. In dem Zug saßen rund 25 Bahnreisende, die allesamt unverletzt blieben. Ein paar wenige von ihnen wollten ihre Reise mit einem von der Deutschen Bahn bestellten Bus fortsetzten. Die Feuerwehrleute halfen ihnen beim Aussteigen mit einer Leiter und führten sie über das holprige Gleisbett.

Neben Feuerwehr, Rettungsdienst, Notfallseelsorger waren auch die Polizei und ein Notfall-Manager der Bahn vor Ort. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Da der Rüstwagen der Norder Wehr zurzeit wegen seiner Ersatzbeschaffung nicht einsatzbereit ist, rückten auch die Kameraden aus Aurich-Sandhorst mit ihrem Rüstwagen aus. Sie konnten jedoch in Höhe Marienhafe umkehren, da die Person vor ihrem Eintreffen gerettet werden konnte.

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