Kühe aus Güllekeller gerettet

Zwei Kühe sind am Freitagabend im Norder Ortsteil Westermarsch I in einen Güllekeller unterhalb ihres Laufstalls gestürzt. Der Boden einer Liegefläche war plötzlich eingebrochen, wodurch die Tiere abstürzten. Der Landwirt rief gegen 18.30 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Norden zur Rettung seiner Tiere. Die meisten Einsatzkräfte befanden sich zu diesem Zeitpunkt gerade auf dem Weg zur Jahresdienstversammlung der Norder Wehr.

Da in solch einem Keller durch Kohlendioxid, Ammoniak, Methan sowie Schwefelwasserstoff akute Vergiftungsgefahr besteht, konnten die Einsatzkräfte diesen nur mit umluftunabhängigen Atemschutzgeräten betreten. Die Atemschutzgeräteträger legten zunächst ihre Einsatzkleidung ab und zogen dafür Wathosen an, ehe sie in den Keller einstiegen. Dort stand die Gülle hüfthoch. Während sich eine der beiden Färsen recht schnell zu einem nach draußen führenden Schacht treiben ließ, verweigerte das zweite Tier zunächst seine Rettung und entwich ihren Helfern immer wieder. Bei dem Versuch sie aus dem verwinkelten Keller zu treiben, trat die Kuh mehrfach nach den Feuerwehrleuten. Nachdem die Feuerwehrleute von oben Bretter durch den Spaltenboden steckten, konnten ihr die Fluchtwege abgeschnitten werden. Aus dem Schacht zog der Landwirt dann beide Tiere mit einen Radlader hinaus. Nach erster in Augenscheinnahme, blieben sie unverletzt. Nach rund zwei Stunden war die Rettung erfolgreich beendet. Es dauerte aber noch mehr als eine weitere Stunde, bis die Feuerwehr Material und Personal wieder gereinigt hatte.

Tierrettung, 13.01.2017

Tierrettung, 13.01.2017

Tierrettung, 13.01.2017

Tierrettung, 13.01.2017

Tierrettung, 13.01.2017

Tierrettung, 13.01.2017

Tierrettung, 13.01.2017

Tierrettung, 13.01.2017

Tierrettung, 13.01.2017

Tierrettung, 13.01.2017

Tierrettung, 13.01.2017

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