Ein Mund, eine Nase und zwei Augen

Brandschutzerziehung fängt schon bei den Kleinen im Kindergarten an. Aus diesem Grund kommt auch die Feuerwehr Norden in die Kindergärten um den sogenannten Vorschulkindern in Brandschutzerziehung alles Rund um das Thema Feuerwehr zu vermitteln. Diesmal waren die Kinder des AWO Kindergartens Koolmannkids an der Reihe.

Zu Beginn hatte der Brandschutzerzieher Matthias Rieken die Kinder gefragt ob sie wüssten wann die Feuerwehr eigentlich kommen würde. Diese Frage war für die Koolmannkids überhaupt nicht schwer. Bei einem Feuer, Brand, Keller unter Wasser oder die Katze im Baum waren die Antworten. Da staunte der Feuerwehrmann nicht schlecht als die ganzen Antworten wie aus der Pistole geschossen kamen. In diesem Zusammenhang wurde gleich die Schutzkleidung gezeigt welche der Feuerwehrmann anziehen muss wenn er den zum Beispiel einen Brand löschen will.
Helm, Schutzjacke, Handschuhe, Hose oder auch die Stiefel, alles wurde anschaulich gezeigt und von den Kindern genauer Betrachtet und auch angezogen. Dabei wurde gefühlt und gerochen. Ganz schön viele Sachen zum anziehen, war ein Kommentar der Kinder.
Das Richtige Verhalten bei Feuer und Rauch bekamen die Kinder ebenfalls erklärt, ja alle wussten das man sich bei einem Feuer sei es zu Hause oder im Kindergarten nicht verstecken darf, sondern zu den Eltern beziehungsweise Erzieherinnen läuft. Die richtige Telefonnummer und das Wissen der eigenen Adresse wurde ebenfalls abgefragt. Die Notrufnummer wussten wieder alle Kinder. Sollten sie mal den Notruf wählen müssen und vor lauter Aufregung die Nummer nicht vergessen haben, hatte der Feuerwehrmann einen Tipp für die Kinder. Einen Mund, eine Nase und zwei Augen. Eins eins zwei. Dieses war dann auch kinderleicht zu verstehen. Drei Kinder durten im Anschluss dann noch Mithilfe eines Notrufkoffers und verschiedenen Bilder einen Notruf absetzen und dem Feuerwehrmann am anderen Ende erzählen was passiert ist.
So verging die Stunde wie im Fluge und weil die Kinder das alles so gut und toll gemacht hatten, bekamen sie auch eine Belohnung. So erhielt jedes Kind eine Urkunde, Pixibuch und einen sogenannten Kinderfinder welche von der Ostfriesischen Landschaftlichen Brandkasse der Feuerwehr kostenlos zur Verfügung gestellt werden.
Doch damit war noch nicht Schluss. Nur drei Tage später stand der Besuch bei der Feuerwehr auf dem Programm.
Diesmal warteten zwei Feuerwehrmänner auf die Kinder. Zuerst wurde der Bereich gezeigt wo sich die Frauen und Männer im Einsatzfall umziehen müssen. Dabei wurde das gelernte gleich angewandt und die ganzen Kleidungsstücke nochmal aufgezählt.
War der Feuerwehrmann angezogen ging es durch den Alarmflur in den Innenhof wo ein Feuerwehrfahrzeug zum entdecken und staunen bereit stand. Hier wurden die wichtigsten Materialien und Gegenstände kindgerecht und in kindgerechter Sprache vermittelt. So wurden die Spritze, der Ventilator, die Lampen und der Stromerzeuger gezeigt. Der Stromerzeuger wurde liebevoll Stromkasten genannt. Des Weiteren wurde von den Kindern zusammen ein 20 Meter B Schlauch im liegen ausgerollt um zu zeigen wie lang die Schläuche sind. Auch das Liegen auf der Schleifkorbtrage und anschließende Wegtragen des "Verletzten" wurde meisterlich bewältigt. Zum Schluss durfte natürlich auch Platz genommen werden. Ein gemeinsames Foto rundete die Brandschutzerziehung und Besuch bei der Feuerwehr ab.

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