Innenstadt in Aufregung

Ausgelöster Rauchmelder, mit diesem Stichwort begann am Dienstagabend der Übungsdienst der Freiwilligen Feuerwehr Norden.

Umgehend machten sich die ersten Einsatzkräfte auf den Weg.  Dass es sich hierbei um die diesjährige Frühjahrsübung handeln soll, hatte der Dienstplan bereits im Vorfeld verraten. Das Stadthotel und Restaurant „Smutje“ in der Norder Innenstadt stellte für diesen Zweck seine Räumlichkeiten zu Verfügung. Rund 100 Kräfte von Feuerwehr und Deutschen Rotem Kreuz (DRK) warteten gespannt auf ihre Aufgaben. 
Vor Ort konnte sich der ersteintreffende Zugführer des vierten Zuges aus Leybuchtpolder, Ralf Scharfenort, ein erstes Bild der Lage machen. Empfangen wurde er vom Geschäftsführer Patrik Weber, welcher aufgeregt erklärte, dass sich noch Personen im Gebäude aufhalten. Von außen erkenntlich war, dass es in der Teestube brannte. Im darüberliegenden Stockwerk, machten sich am Fenster Personen bemerkbar und drohten aus dem Fenster zu springen.  Sofort entschied er als Einsatzleiter einen Vollalarm für die Freiwillige Feuerwehr Norden auszulösen und das DRK hinzuzuziehen.
Neben Angriffstrupps, welche unmittelbar nach Eintreffen zur Menschenrettung eingesetzt wurden, wurde auch ein Sprungretter in Position gebracht, um die Personen im Falle eines Sprunges aus dem Fenster abfangen zu können. Zudem wurde die Drehleiter in Stellung gebracht. Die enge Bebauung der Straße setzt hier genaue Koordination der Einsatzmittel voraus. Insgesamt 19 Personen, davon zwei neu beschaffte Übungspuppen, konnten durch die Feuerwehr gerettet und an das DRK zur Sichtung und Behandlung übergeben werden. Die Wasserversorgung ist an dieser Stelle kein Problem, in unmittelbarer Nähe befinden sich Hydranten, Feuerlöschbrunnen aber auch das Norder Tief. Es ist damit möglich, in kürzester Zeit mehrere Tausend Liter Wasser zu fördern. Dies ist hier auch von hoher Bedeutung, da neben der Brandbekämpfung durch die die dicht angrenzenden Gebäude ein Übergreifen auf weitere schnellstmöglich durch Riegelstellungen verhindert werden muss.

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