Rehbock aus Hafenbecken gerettet

Ein Reh konnte am Dienstagmittag aus dem Norddeicher Hafen gerettet werden. Das Tier wurde zunächst von Passanten seeseits auf einer Buhne stehend entdeckt. Ein hinzugerufener Wattenjagdaufseher konnte dem Wildtier wegen des hohen Wasserstandes jedoch nicht unmittelbar helfen. Als er die Passanten bat sich zu entfernen, nutzte das Reh die Chance und flüchtete an den Deich. Von dort sprang es dann allerdings ins Becken des Westhafens und schwamm im dortigen Yachthafen zwischen Sportbooten und Stegen umher.

Als die zwischenzeitlich alarmierte Freiwillige Feuerwehr Norden eintraf, schwamm das Wildtier in Höhe des Juister Fährterminals. Dort hatte es keine Möglichkeit sich aus eigener Kraft selbst zu retten. Als es zwischen einer Fähre und der Spundwand schwamm, kletterte Wattenjagdaufseher Enno Schmidt eine in der Spundwand eingearbeitete Steigleiter hinab und konnte den Rehbock am Geweih greifen. Mit einem Feuerwehrmann zog er das erschöpfte Tier auf die Kaifläche und sicherte es dort mit weiteren Feuerwehrleuten. Anschließend wurde es von der Feuerwehr in einer Transportbox zum Hof von Enno Schmidt gefahren. Dort konnte sich der Vierbeiner in der Mittagssonne ausruhen und aufwärmen, ehe es in die Freiheit entlassen wurde.

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