Bau einer Gedenkstätte für verstorbene Feuerwehrleute

Eine Gedenkstätte für ihre verstorbenen Kameradinnen und Kameraden errichtet die Freiwillige Feuerwehr Norden derzeit auf dem Gelände des Hilfeleistungszentrums an der Osterstraße. Eine bislang ungenutzte Grünfläche wird seit ein paar Wochen hierzu umgestaltet. Acht Sandsteinstelen bilden das Zentrum der Stätte. Umrahmt von einem Gehweg, Rasenfläche und einer Hecke stellt sie einen wahren Blickfang auf dem Gelände dar. An den Steinblöcken werden helmförmige Plaketten aus Bronze angebracht. Auf ihnen titeln Name, Dienstgrad sowie Geburts- und Todestag.

Bei den Feuerwehrleuten wuchs in den letzten Jahren mehr und mehr der Wunsch nach einem Ort der Erinnerung. Man will diejenigen, die sich jahrzehntelang für die Feuerwehr und für den Schutz der Bevölkerung aufgeopfert haben, auch über den Tod als Teil der Norder Wehr im Bewusstsein behalten sowie die erbrachten Leistungen und natürlich die Persönlichkeit des verstorbenen Feuerwehrangehörigen ehren. Man erwarte von der Bevölkerung Anerkennung und Wertschätzung gegenüber dem Ehrenamt, da will man selbst als gutes Beispiel vorangehen. Die Norder Wehrleute wünschen sich zukünftig aber auch, dass die Hinterbliebenen mit der Gedenkstätte den Kontakt zur Feuerwehr aufrechterhalten.

Die Feuerwehrleute errichten die Gedenkstätte fast ausschließlich in Eigenleistung. Die Firma Grabmale Stiller hat die Stelen aufgestellt und einbetoniert. Damit die Standfestigkeit der tonnenschweren Säulen auch über Jahre hinweg gewährleistet ist, hat man hier Fachleute rangelassen. Ohne die Unterstützung weiterer Firmen, die mit Material und Maschinen unterstützt haben, wäre der Wunsch der Feuerwehr sicher nicht in Erfüllung gegangen. Die finanziellen Mittel hat der Förderverein der Norder Wehr übernommen. Ein Teil der Kosten wird durch eine Spendensammlung gedeckt, die anlässlich des Todes eines Kameraden aus der Einsatzabteilung zusammenkam. Jörg Meier starb im Februar letzten Jahres im Alter von nur 48 Jahren. In seiner Todesanzeige baten die Angehörigen um Spenden zu Gunsten der Feuerwehr. 

Ende September sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Wenn am 28. September der Tag der offenen Tür beim Hilfeleistungszentrum stattfindet, soll die Gedenkstätte offiziell eingeweiht werden. Dann sollen die Plaketten der in den letzten zehn Jahren verstorbenen angebracht sein. Langfristig will man versuchen, möglichst viele Plaketten von weiteren verstorbenen Kameraden anzubringen. Die Recherchearbeiten hierzu sind im vollen Gange, gestalten sich jedoch als nicht sonderlich einfach. Für deren Plaketten sind zudem weitere Spenden erforderlich. Zukünftig wird die Wehr am Volkstrauertag, nach der Kranzniederlegung am Glockenturm der Ludgerikirche auch an der Gedenkstätte antreten und den Verstorbenen gedenken. Zu diesem Tag werden dann auch die Plaketten der im abgelaufenen Jahr Verstorbenen angebracht.

Als Krönung soll der größten Stele eine Bronze-Statue aufgesetzt bekommen. Die Skulptur soll einen Feuerwehrmann zeigen, der die Himmelsleiter hinaufklettert dessen Sprossen unter ihm wegbrechen und es so für ihn keinen Weg mehr zurück gibt. Hierzu muss der Förderverein aber zunächst weitere Spendengelder sammeln ehe dieser Wunsch in Erfüllung geht und damit das Gesamtprojekt abgeschlossen werden kann.

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Ein besonderer Dank gilt folgenden Firmen, die das Projekt materiell und personell unterstützt haben:

urbano Stadtrplanung & Architektur

Grabmale Stiller

"Ihr Florist" Stellmacher

Diepen Elektro

Siebels Baustoffcenter

Tell Bau

Baugeschäft Georg Ahrends

 

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