Ansteckungsgefahr für Norder Einsatzkräfte

Die Freiwillige Feuerwehr Norden musste am Neujahrstag zu gleich vier Einsätzen ausrücken. Bei einem dieser Einsätze kamen die eingesetzten Einsatzkräfte mit einer erkrankten Person in Kontakt, bei der das behandelnde Krankenhaus später eine Meningokokkenmeningitis, also eine Art der Hirnhautentzündung, feststellte. Gleich nach der Diagnose wurden unter anderem die betroffenen Feuerwehrmitglieder über diesen Befund informiert. Da diese Krankheit als ansteckend gilt, mussten sich die insgesamt acht betroffenen Feuerwehrmänner noch am Sonntagabend in der Norder Ubbo-Emmius-Klinik einfinden und bekamen dort ein Prophylaxeantibiotikum in Tablettenform verabreicht. Gleiches gilt für die Mitarbeiter des Rettungsdienstes, die den Patienten behandelt haben. Ein Arzt der Klinik klärte die Kameraden über die Erkrankung und das Vorsorgemedikament auf.

Die Einsatzkräfte können jedoch in gewissem Maße beruhigt sein, denn eine Infektion von Kontaktpersonen, beispielsweise wenn Speichel, Schweiß oder Blut auf ungeschützte Hautflächen gelange, sei äußerst selten und das Antibiotikum sei zudem sehr wirksam. Dennoch ist dieser Vorfall für die ehrenamtlichen Helfer der Feuerwehr eine ungewohnte Situation und sorgte für ein gewisses Unbehagen. Gleich im Anschluss musste aus Hygienegründen auch die Einsatzkleidung der Männer gewaschen werden. Sollten in den nächsten Tagen keinerlei Krankheitssymtome bei den Betroffenen auftreten, so ist die Gefahr einer möglichen Ansteckung vorüber.

 


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