Einsätze für Einsatzleitwagen 2 & Drehleiter

Am Freitag wurde der bei der Freiwillligen Feuerwehr Norden stationierte Einsatzleitwagen (ELW) 2 des Landkreises Aurich zu zwei Großeinsätzen in der Samtgemeinde Brookmerland und der Gemeinde Großheide alarmiert.

Genau im WM Spiel zwischen Deutschland und Serbien wurde der Einsatzleitwagen in den Eetsweg nach Siegelsum alarmiert. Dort brannte im Ortskern ein Gebäude im oberen Bereich in voller Ausdehnung. In der ersten Phase wurden neben dem ELW 2 die Feuerwehren aus Upgant-Schott und Osteel mit der Wärmebildkamera alarmiert. Während der Anfahrt zur Einsatzstelle wurde noch die Feuerwehr Marienhafe nachalarmiert. Die Aufgabe bei diesem Einsatz bestand darin, den Aufbau der Funkverbindung im 2 Meter Bereich sicher zu stellen und die Erfassung der Einsatzkräfte vor Ort. Die Arbeit für die ELW 2 - Besatzung war allerdings nach gut einer Stunde beendet.

Bei dem Einsatz abends in Großheide handelte es sich um eine unangekündigte Alarmübung:

Einsatz für die Feuerwehren der Gemeinde Großheide und den ELW 2 und der Drehleiter Norden Gebäudebrand in der Schloßstr. Großheide "Schloss Großheide" es befinden sich noch Personen im Gebäude. So lautete die
Durchsage am Freitagabend gegen 19:05 Uhr. Was die wenigsten wußten, es handelte sich um eine Alarmübung.

Angenommen wurde ein Schwelbrand in der Küche des Jugendhauses (Ostfriesische Familien & Jugendhilfen ). Da die Küche sich in der Mitte des Gebäudes befindet, breitet sich der Rauch sehr schnell nach allen Seiten aus. Zeitgleich mit der Brandmeldeanlage meldet ein Anrufer das das ganze Gebäude verqualmt sei und nicht mehr zu verlassen wäre. In den Räumlichkeiten des ersten Stockwerkes würden sich noch ca. 20 Personen aufhalten, die das Gebäude nicht verlassen können.

Ebenfalls mit der Feuerwehr wurde auch das Deutsche Rote Kreuz alarmiert. Der Einsatzsatzleiter DRK läßt daraufhin den kompletten Einsatzzug Nord zur Unterstützung des Rettungsdienstes durch die Rettungsleitstelle alarmieren.

Die Feuerwehren beginnen sofort nach dem Eintreffen mit der Personenrettung und Löscharbeiten gemäß Einsatzplan bzw. auf Anordnungdes Ortsbrandmeisters. Das DRK richtet auf dem angrenzenden Parkplatz der "Raiba" eine Verletztensammelstelle ein. Gemeinsam mit dem Notarzt und Orgl. Rettungsdienst wird die Erstversorgung und der Abtransport der verletzten Personen geregelt.

Die Aufgabe des Einsatzleitwagens bestand darin, die Schnittstelle per Funk zur Leitstelle zu sein, damit der Funkverkehr im Landkreis nicht zu sehr beansprucht wird. Dazu wurde ein zusätzlicher Ausweichkanal geschaltet. Des weitern wurden die 2 Meter Kanäle 49 & 55 geschaltet. Ebenso die Koordination der Verletzten Personen für die
einzelnen Krankenhäusern und der Notfallseelsorge wurde über den ELW geregelt.

Am Ende wurden 23 Personen aus dem Gebäude gerettet. Insgesamt waren 65 Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren Großheide, Arle, Berumerfen, Norden und der stellv. ABM D. Hellmers sowie 38 Helferinnen und Helfer
vom DRK Hage - Großheide, Norden, Pewsum, Upgant Schott, Dornum und Südbrookmerland und zwei Beamte der Polizei Norden im Einsatz.

Die Drehleiter war gegen 21:45 und der ELW 2 um 22 Uhr wieder in Norden.

 


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