Fortbildung für Atemschutzgeräteträger und Ausbilder

Am vergangenen Sonnabend fand bei der Ortsfeuerwehr Larrelt in Emden eine Fortbildung für Atemschutzgeräteträger und Ausbilder in Form der Heißausbildung statt. Insgesamt 19 Teilnehmer nahmen an diesem Training teil. 18 von ihnen stammen aus diversen Ortswehren des Landkreises Aurich. Auch die Atemschutzausbilder des Landkreises Christian Balbach (Aurich), Gerald Dirks (Wiesmoor) sowie Thomas Weege (Norden) gehörten zu den Teilnehmern. Besonderer Gast war Claas Schröder von der Feuerwehr-Unfallkasse (FUK) Niedersachsen, auch er absolvierte alle Übungseinheiten. Die FUK war es auch die diese Veranstaltung, gemeinsam mit der Ostfriesischen Landschaftlichen Brandkasse, organisiert und gesponsert hat. Hintergrund dieser Veranstaltung ist es, die Führungskräfte auf die zwingende Notwendigkeit der Heißausbildung aufmerksam zu machen und die flächendeckende Ausbildung aller Atemschutzgeräteträger voran zu treiben.

Zum Programm der Ausbildung in Emden gehört zuerst ein theoretischer Part, bei dem es um die Gefahren im Innenangriff geht, speziell um die schnelle Brandausbreitung sowie die Rauchgasdurchzündung und die hierfür erforderlichen Maßnahmen, um diese Gefahren zu bannen und zu überleben. Desweiteren stand ein Hohlstrahlrohrtraining auf dem Hof der Larrelter auf dem Plan. Handhabung und Einsatzmöglichkeiten bekamen die Teilnehmer hier vermittelt.
Im Anschluss ging es hinaus zum Wybelsumer Polder, dort haben die Emder ihre Brandübungsanlage aufgebaut. Nach einer Sicherheitsunterweisung wurde in der Anlage zahlreiche Male das Phänomen einer Rauchgasdurchzündung mit und ohne Druckanstieg eindrucksvoll vorgeführt. Desweiteren wurde die Menschenrettung aus der heißen Anlage, unter der Gefahr eine Rauchgasdurchzündung gegenüber zu stehen, geübt.
Nach der gut sieben stündigen Veranstaltung standen sich viele verschwitzte Gesichter gegenüber und waren äußerst zufrieden mit der hochwertigen Ausbildung die man erfahren durfte. Die Kreisausbilder werden ihre gesammelten Erkenntnisse nun zukünftig in der Ausbildung der Atemschutzgeräteträger am FAZ Georgsheil weitervermitteln.


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