Diesel lief ins Hafenbecken

Beim Umfüllen von Dieselkraftstoff im Norddeicher Osthafen, ist es am Freitagvormittag zu einer Verschmutzung des Hafengewässers gekommen. Ein Kraftstofflieferant wollte Diesel aus einem Tankanhänger in den Tank seines Zugfahrzeuges umpumpen. Vermutlich versagte hierbei die Überfüllsicherung, so dass es zum Überlaufen des Tankes kam. Unglücklicherweise standen die Fahrzeuge in unmittelbarer Nähe zu einem Gully, direkt vor der Dienststelle der Wasserschutzpolizei. Diese geht von einer Menge von mindestens 100 Litern aus, die sich über die Pflasterung den Weg in die Oberflächenentwässerung und ins Hafenbecken bahnten. Der Kraftstoff war zur Bebunkerung von Schiffen vorgesehen. Um 9.42 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Norden alarmiert. Sie rückte mit zwei Löschfahrzeugen und dem Mehrzweckboot sowie 18 Helfern an. Umgehend wurde mit dem Boot eine Ölsperre im Hafen verlegt, die ein Abtreiben des Dieselteppichs auf das offene Meer verhindern sollte. In einer ersten Schätzung ging man von etwa 1000qm² verschmutzter Wasserfläche aus. Der schillernde Ölfilm war deutlich sichtbar, auch der für Diesel typische Geruch war im Hafenbereich deutlich wahrnehmbar. So wurden auch viele Passanten auf das rege Treiben am und im Hafenbecken aufmerksam. Die Wasserschutzpolizei sperrte die betroffenen Wasserwege für die Schifffahrt. Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) stellte saugfähige Ölschlängel zur Verfügung. NLWKN und Feuerwehr nahmen hiermit die ausgelaufene Flüssigkeit von der Wasseroberfläche auf. Eine Spezialfirma übernahm die Reinigung der Straße sowie der Kanalisation. Die Maßnahmen zogen sich bis in den späten Nachmittag hinein.

 

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