Falscher Alarm am Ulrichsgymnasium

Große Aufregung am Donnerstagabend für die Freiwillige Feuerwehr Norden, die Polizei, das Deutsche Rote Kreuz, sowie die Schulleitung des Norder Ulrichsgymnasiums. Um 18.47 Uhr lief ein Notruf bei der Rettungsleitstelle in Aurich auf, in dem mitgeteilt wurde, dass Rauch aus dem Dachgeschoss der Schule dringen würde. Kurz darauf wurde die Meldung konkretisiert und Feuerschein im Gebäude gemeldet. Darauf wurden alle Norder Feuerwehrleute alarmiert.

Von Weitem konnte man auch tatsächlich den Eindruck gewinnen, dass Feuerschein sichtbar wäre. Aber nach etwa 20 Minuten klärte sich die Angelegenheit in Wohlgefallen auf. Die Heizungsanlage der Schule stößt beim Nachheizen größere Mengen Dampf aus. Dieser Dampf zieht dann über das Schuldach Richtung Norddeicher Straße. Das Licht der Straßen- und der Weihnachtsbeleuchtung reflektiert sich dann in diesem Dampf. Von der Straße aus sieht dieses Phänomen dann durchaus bedrohlich aus. Nachdem der herbeigeilte Hausmeister, der Schulleiter sowie einige Kräfte der Feuerwehr das Gebäude von innen und von außen mit der Drehleiter kontrolliert hatten, konnte der Einsatz abgebrochen werden. Die Polizei sperrte für etwa 20 Minuten die Norddeicher Straße für den Verkehr. Dieses Szenario hat sich aber nicht zum ersten Mal abgespielt. Schon des Öfteren wurde in den Wintermonaten ein Brand der Schule gemeldet. Im Dezember 1989 brannte es jedoch tatsächlich in der Schule, damals wurde der gesamte Dachstuhl eines Gebäudetraktes durch einen Großbrand zerstört.

 

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