Offizielle Übergabe des Hilfeleistungszentrums

Das Hilfeleistungszentrum für die Freiwillige Feuerwehr und das Technische Hilfswerk (THW) in Norden ist am Freitag nach 18 Monaten Bauzeit offiziell seiner Bestimmung übergeben worden. Über 200 Gäste nahmen an der Feierlichkeit teil, darunter zahlreiche Kommunalpolitiker, Funktionäre und geladene Gäste wie Nordens Bürgermeisterin Barbara Schlag, der stellvertretende Vize-Präsident der Bundesanstalt THW Rainer Schwierczinksi und die Staatssekretärin des niedersächsischen Finanzministeriums Cora Hermenau. Stadtbrandmeister Karl Kettler und THW-Ortsbeauftragter Boje Bojen sowie ihre Mitglieder haben lange auf diesen Tag gewartet. Nicht immer war es einfach, die erforderlichen Mittel genehmigt zu bekommen, aber am Ende können sich die beiden Unterkunftsgebäude sowie die drei Fahrzeughallen auf dem 2,6 Hektar großen Gelände sehen lassen.

Aus den zahlreichen Ansprachen war deutlich zu hören: Die Politik steht hinter beiden Einrichtungen und tut für sie, was möglich ist. In den letzten Tagen haben Handwerker sowie die ehrenamtlichen Helfer unermüdlich gearbeitet, um alles für den heutigen Tag herzurichten, Wind und Wetter haben dies nicht gerade vereinfacht, auch der normale Einsatzalltag ging weiter. Kettler ist stolz auf seine Mannschaft: "Sie haben Großartiges geleistet".

Musikalisch begleitet wurde die Schlüsselübergabe vom Norder Stadtorchester.

Dass Feuerwehr und THW auf einem Grundstück Gebäude in ähnlicher Bauweise errichten ist bundesweit einmalig. Das THW baut zukünftig alle Unterkunftsgebäude bundesweit einheitlich in verschiedenen Modulgrößen. Die Feuerwehr konnte die Pläne übernehmen und mit Hilfe des staatlichen Baumanagments in Osnabrück auf das erforderliche Maß umändern. Auf diese Weise konnten erhebliche Planungskosten gespart werden und somit beträgt die Bausumme für die Feuerwehr nur knapp über 3 Millionen Euro, insgesamt belaufen sich die Baukosten auf etwa 4,3 Millionen Euro.

Nachdem die Anwesenden sich in einem Rundgang die Gebäude zeigen lassen konnten, baten das THW und die Feuerwehr zum gemütlichen Teil in eine der Fahrzeughallen. Das Angebot an leckeren Speisen und Getränken ließ keine Wünsche offen.

 

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