Zweiter Reh-Rettungsversuch geglückt

Am frühen Montagabend erfolgte erneut die Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr Norden, um dasselbe Reh, welches sich bereits am Sonntag ins Wattenmeer vor Ostermarsch verirrt hatte. Das Tier konnte am Sonntag jedoch nicht eingefangen werden. Es hatte sich auf einer Buhne hingelegt. Dort sollte es sich ausruhen, damit es aus eigener Kraft den Weg an den Deichfuß schafft. Am Montag hatte sich der junge Rehbock dann wieder berappelt, jedoch anstatt ans Festland zu laufen, lief und schwamm er weiter Richtung Westen und blieb auf dem nächsten Steinwall in Höhe des Mutter-Kind-Kur-Heims liegen. Der Jagdpächter entdeckte das Tier dort und bat die Feuerwehr erneut um Hilfe. Mit dem Schlauchboot des Rüstwagens paddelten zwei Feuerwehrmänner und der Jäger im großen Bogen von hinten an die Buhne heran, um den Bock Richtung Deich zu treiben. Doch er ergriff wieder die Flucht ins Wasser und schwamm weiter Richtung Westen. Die drei Männer paddelten im Boot hinterher, worauf das Wildtier sich dann doch noch dem Deich näherte. Erst nachdem Feuerwehr und Polizei den Bereich von Schaulustigen geräumt und abgesperrt hatten, traute sich das Tier schüchtern an Land und rannte dann über den Deich. In Höhe des Nordbrookswegs sprang es über einen Zaun und flüchtete in die Ländereien, wo es schließlich verschwand. Erst am Mittwoch vergangener Woche war ein Reh im Norddeicher Hafen ertrunken.

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